Historische Rosen

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  • Rosa alba
    Die Geschichte der Familie Rosa alba reicht weit in die Vergangenheit zurück. So war sie bereits den alten Griechen und Römern bekannt und wurde von Ihnen auch kultiviert. Mit den Römern kam die Rosa alba auch nach Mitteleuropa und wurde hier heimisch. Bei den Malern des Mittelalters war sie bereits so beliebt, dass man ihre zarten Farben und Formen auf Gemälden immer wieder fand.Ihre Entstehung liegt weit im Dunklen der Geschichte, so dass man über ihre Ahnen nur mutmassen kann. Die Rosa alba Sorten entstanden vermutlich aus der weissen dornenlosen R. canina var. froebilii und R. damascena. Da man Formen der Rosa alba auf der Halbinsel Krim und im Kaukasus findet, ist anzunehmen, dass es sich bei den alten Gartenrosen um Naturhybriden handelt. Durch das Blut der Rosa canina unterscheiden sie sich deutlich von anderen Rosenkategorien. Es sind besonders kräftige Pflanzen, die sich durch eine grosse Winterhärte auszeichnen. Ihr Wuchs ist kräftig, buschig, manchmal auch überhängend. Das graugrüne Laub ist sehr gesund. Die Blüten duften ohne Ausnahme alle sehr angenehm und kräftig. Die Blütenfarbe reicht je nach Sorte von reinweiss -rahmweiss-zartrosa bis leuchrend kirschrot. Sie sind alle Sommerblühend - die Blütezeit ist von Anfang Juni bis Ende Juli.
  • Rosa bifera
    Remontantrosen - Dies sind die Gartenrosen unserer Urgroß- und Großmütter. Sie entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es wurden mehrere Tausend Sorten gezüchtet. Heute sind davon nur wenige übriggeblieben, die die Zeit überdauerten. An der Entstehung dieser Rosenklasse sind viele andere Rosenklassen beteiligt, so die Portlandrosen, die Bourbonrosen, die Noisettrosen. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass man unter der Remontantrosen viele unterschiedliche Sorten findet, die sich nicht einheitlich beschreiben lassen. Eines haben die Remontanrosen alle gemeinsam - man darf sich bei Ihnen nicht nur im Juni/Juli an den wunderschönen Blüten erfreuen.
  • Rosa borbonica
    Der Direktor der Königlichen Gärten von Frankreich fand 1817 auf der Ile de Bourbon verschiedene Rosensorten, die zu Hecken gezogen wurden. Die französischen Siedler grenzten so ihre Felder gegen Wild und unliebsame Gäste ab. Seitdem hat man größere Mengen Varietäten und Hybriden gezogen und man nimmt an, dass sie von R. chinensis und R. damascena semperflorens abstammen. So beschreibt Otto 1858, ein Liebhaber der Bourbonrosen, nicht weniger als 448 verschiedene Sorten dieser Klasse.Die Entstehungsgeschichte der Bourbonrosen ist äußerst umstritten. Sicher ist, dass die Entwicklung dieser Kategorie sehr lange gedauert hat und nicht eindeutig zurückzuverfolgen ist.Eingeführt wurden Bourbonrosen in Europa 1817, als der Gärtner des Herzog von Orlean Samen der Rosen von der Ile de Bourbon erhielt und sie züchterisch bearbeitete.Die Bourbonrosen sind fleßige Blüher, mit nur kurzen Unterbrechungen. Ihre Blüte im September ist wohl die schönste und auffälligste. Sie duften ausnahmslos alle sehr gut und zeichnen sich durch einen kräftigen Wuchs aus. Teilweise sind sogar Sorten dabei, die mit ihren langen Trieben als Kletterrosen verwendet werden können.Da Bourbonrosen bis spät in den Herbst hinein blühen und somit das Holz nicht immer voll ausreifen kann, sind zusätzliche Kali- Gaben und ein guter Winterschutz empfehlenswert.
  • Rosa centifolia
    Die hundertblättrige RoseMan nahm an, dass diese Rosenklasse schon den Griechen und den Römern bekannt war. Man behauptet auch, sie sei in Holland entstanden. Sicher ist, dass sie in Holland im 16. Jahrhundert züchterisch stark bearbeitet wurde und von dort aus ihren Siegeszug durch Europa antrat. In dieser Rosenklasse vereinigt sich das Blut von. R. canina, R. moschata, R. gallica, R. damascena, was an eingen Blüten ganz deutlich zu sehen ist. Der einstmal berühmte Botanische Garten der Universität Altdorf besass einige Sorten von Centifolien, denn die Blüten begeisterten nicht nur den Gartenfreund sondern auch den Botaniker.Sie wachsen locker, leicht überhängend und werden bis zu 200cm hoch. Centifolien blühen im Juni sehr reichlich. Die Farbpalette reicht von reinem Weiss über zart und kräftig Rosa bis hin zu dunklem Rot. Die unteren Blattflächen sind mit angenehm duftenden Drüsen besetzt, so dass der Strauch auch dann duftet, wenn keine Blüten vorhanden sind. Während der Blüte verströmen sie einen betörend süssen Duft, den sie sicherlich von den R. moschata-Eltern mitbekommen haben. Während des Siegeszuges durch Europa fand man sie nicht nur in den Bauerngärten, sondern auch in Schlossgärten und auf den Gemälden berühmter flämischer Meister.Es ist schon etwas Besonderes, die wunderbare Blüte und den einmaligen Duft von Centifolien in unserem Garten mitzuerleben und dabei den Klängen schöner Musik zu lauschen.
  • Rosa centifolia muscosa
    Die Moosrosen, die in den Blumengeschäften angeboten werden, haben mit unseren Moosrosen, ausßer den Namen, nichts gemeinsam. Wie ihr Name schon sagt, sind sie einmalig in ihrer Art und gelten als etwas ganz Besonderes, denn sie zählen zu den beliebtesten alten Rosen. Sie ähneln den Centifolien in der Blüte, unterscheiden sich aber durch den dichten Besatz von drüsigen Borsten, wodurch die Rosen aussehen, als ob sie bemoost seien. Wenig romantische Besucher unseres Gartens meinen, sie seien voll Läuse. Dieses Moos hat ihnen den Namen gegeben. Es bildet auch eine zusätzliche Duftkomponente, denn es duftet harzig, auch wenn die Rosen nicht blühen. Ihre guten Eigenschaften bekamen sie von ihrer Muttersorte. Sie sind gut winterhart und gedeihen in jedem Garten. Die Rosen dieser Rosenklasse sind so unterschiedlich, wie sonst in keiner anderen. So reicht die Farbpalette von reinstem Weiß bis zum dunkelsten Rot. Ebenso können die Blütenform und der Wuchs der Sträucher je nach Sorte ganz unterschiedlich sein - von aufrecht, kräftig bis locker und klein. Die Moosrosen verlangen nach kräftiger Düngung und häufigem Rückschnitt des alten Holzes. Wird ihnen diese Pflege zuteil, lohnen sie es mit einem alljährlichen vollen Flor.
  • Rosa damascena
    Rose von DamaskusMit dem Niedergang des Römischen Reiches verlor die Rose in Mitteleuropa an Bedeutung und es mussten erst die Kreuzfahrer im 12. und 13. Jahrhundert Rosenpflanzen aus dem Heiligen Land mitbringen, um sie in Europa wieder einzuführen. Wie der Name schon sagt, kommt sie vermutlich aus Damaskus.In der Nomenklatur gelten die Damascenerrosen als sehr alt. Vermutlich sind es Naturhybriden in denen R. gallica und R. moschata vereint sind.Die meisten Damascenerrosen sind dicht gefüllt und haben einen schweren Duft. Die Blütenfarben gehen vom Weiss bis zum dunklen Rot . Damascenerrosen werden bis heute im Nahen Osten und auch in Bulgarien zur Gewinnung vom Rosenöl feldmässig angebaut.Eine Rosenbowle aus Damascenerrosenblüten und ein Strauss dieserr Rosen bringen die Geruchs- und Geschmacksnerven so in Wallung , dass man fast süchtig werden möchte. Man fereut sich jedes Jahr aufs Neue über den überreichen Blütenflor, den diese Gesunden Pflanzen hervorbringen.
  • Rosa gallica
    Die EssigroseMan ist sich heute über die Herkunft dieser Rosenklasse nicht einig. So kann man lesen, dass sie in Mitteleuropa heimisch ist, aber man kann auch lesen, dass Damascenerrosen, die in Kleinasien bekannt waren von Rosa gallica abstammen. Als sicher erscheint, dass die Gallica Rosen von den Römern zu uns eingeführt wurden und sich sehr stark vermehrten.Rosa gallica ist eine gute Stammmutter vieler Gartenrosen, denn sie hat ihre guten Eigenschaften an ihre Kinder weitergegeben. Eine ganz besondere Stellung nimmt Rosa gallica Officinalis ein, da aus ihr schon im Mittelalter das begehrte Rosenöl gewonnen wurde. Auch heute noch wird sie in der Provence feldmäßig angebaut.Alle Gallica Rosen zeichnen sich durch besondere Gesundheit und Winterhärte aus. Sie fruchten sehr gut und wachsen meist kompakt. Ihre Blattstiele sind drüsig und borstig und duften daher auch bei einer Berührung der Blätter. Besonders reizvoll ist die Herbstfärbung. Ihre Farbpalette reicht von Weiß über Rosa, Karmin bis Purpur. Sie ist die Stammmutter
  • Rosa indica semperfl.
    China- oder BengalroseDiese Rosenklasse war vor allem in Indien und China verbreitet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie dann nach Europa eingeführt. Sie brachten ganz neue Eigenschaften mit, die für die Entwicklung der modernen Gartenrosen von grosser Bedeutung waren.Man fand die Bengalrosen in Kalkuta in einem Garten, sie hatten erstmals eine richtig rote Farbe und sie blühten nach. Dies beides waren Eigenschaften, die den europäischen Rosen noch fehlten. Die Bengalrosen bilden feintriebige Büsche, die auch in unseren Breiten gedeihen. Die Blüten sind meist klein und lebhaft gefärbt. Diese Pflanzen eignen sich auch für kleine Gärten und für Kübelpflanzungen sehr gut. Einige von ihnen brauchen einen guten Winterschutz oder es wird empfohlen, sie im Weinbauklima zu pflanzen.
  • Rosa moschata
    Die MoschusroseDie Moschusrose wird als Gartenpflanze bereits 1521 erwähnt und beschrieben. Weiter wird sie auch 1762 von Hermann beschrieben. Sie ist schon seit langem in Europa bekannt, sie stammt wahrscheinlich aus Südchina oder aus Indien. Da man der Urform keinen besonderen Gartenwert beimass, verschwand sie bald wieder. Erst 1963 wurde sie von Graham Thomas in einem englischen Garten wieder gefunden.Die Rosa moschata hat einen besonderen Wert als Ahnin einiger Rosenklassen, die zu den Remontantrosen geführt haben. Noch vor ihrer Wiederentdeckung wurde an den Hybriden züchterisch gearbeitet. Seit sie aber wieder erhälltlich ist, sind viele neue Hybriden entstanden. Besonders der Rosist L. Lens aus Belgien hat sich um eine Weiterverbreitung und Züchtung von Moschata - Hybriden verdient gemacht.
  • Rosa portlandica
    Die PortlandroseDie Herkunft dieser Klasse ist ein wenig geheimnisvoll. So wird offiziell angegeben, sie sei 1809 in Pris gezüchtet.Einer Legende nach wurde sie bereits einige Jahre vorher von der Herzogin von Portland aus Italien nach England gebracht. Es war eine rote, zweimal blühende Rose. Redoute fertigte von dieser Rose eine wunderschöne Abbildung.Man nimmt nun an, diese Rosenklasse entstand aus Kreuzung zwischen R. damascen, R. gallica und R. chinensis. Von den Damascenerrosen haben sie ihre Blütenform erhalten, von den beiden anderen ihren niedrigen Wuchs.Portlandrosen werden nicht sehr hoch, deshalb eignen sie sich hervorragend für kleine Gärten. Ihre blüten sind meist flach, von zartrosa bis karminrot gefärbt. Portlandrosen gehören auch zu den Vorfahren der Remontantrosen.
  • Rosa rugosa
    Syn. Kartoffelrose. Die öffterblühend Wildart stammt aus Asien (Nordchina - Mandschurei -Japan) von wo sie der Botaniker Thunberg 1784 erstmal nach Europa brachte. Die guten Eigenschaften dieser Rosenklasse sind die Anspruchslosigkeit und gute Winterhärte, was sie sehr wertvoll als Strassenbegleitgrün macht. Ihre stark gerippten Blätter können viel Staub und Schall schlucken. Rosa rugosa verträg gut feuchte und sauere Böden. Bis heute wird aus einigen Sorten dieser Rosenklasse Rosenöl gewonnen. Aus den besonders grossen Früchten kann man schmackhafte Hagebuttenmarmelade zubereiten.
  • Historische Edel- und...
    In dieser Rosengruppe sind Rosen, die eigentlich in andere Gruppen eingegliedert werden sollten. Wir sind wegen ihres Alters und ihrer Herkunft nicht sicher und haben wegen ihrer Schöheit und Seltenheit für Sie eine besondere Kategorie eingeräumt. Es ist unsere sogenannte Rosen-Boutique.
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