Rosa borbonica

Rosa borbonica
Der Direktor der Königlichen Gärten von Frankreich fand 1817 auf der Ile de Bourbon verschiedene Rosensorten, die zu Hecken gezogen wurden. Die französischen Siedler grenzten so ihre Felder gegen Wild und unliebsame Gäste ab. Seitdem hat man größere Mengen Varietäten und Hybriden gezogen und man nimmt an, dass sie von R. chinensis und R. d...
Der Direktor der Königlichen Gärten von Frankreich fand 1817 auf der Ile de Bourbon verschiedene Rosensorten, die zu Hecken gezogen wurden. Die französischen Siedler grenzten so ihre Felder gegen Wild und unliebsame Gäste ab. Seitdem hat man größere Mengen Varietäten und Hybriden gezogen und man nimmt an, dass sie von R. chinensis und R. damascena semperflorens abstammen. So beschreibt Otto 1858, ein Liebhaber der Bourbonrosen, nicht weniger als 448 verschiedene Sorten dieser Klasse.Die Entstehungsgeschichte der Bourbonrosen ist äußerst umstritten. Sicher ist, dass die Entwicklung dieser Kategorie sehr lange gedauert hat und nicht eindeutig zurückzuverfolgen ist.Eingeführt wurden Bourbonrosen in Europa 1817, als der Gärtner des Herzog von Orlean Samen der Rosen von der Ile de Bourbon erhielt und sie züchterisch bearbeitete.Die Bourbonrosen sind fleßige Blüher, mit nur kurzen Unterbrechungen. Ihre Blüte im September ist wohl die schönste und auffälligste. Sie duften ausnahmslos alle sehr gut und zeichnen sich durch einen kräftigen Wuchs aus. Teilweise sind sogar Sorten dabei, die mit ihren langen Trieben als Kletterrosen verwendet werden können.Da Bourbonrosen bis spät in den Herbst hinein blühen und somit das Holz nicht immer voll ausreifen kann, sind zusätzliche Kali- Gaben und ein guter Winterschutz empfehlenswert.
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